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Interessengemeinschaft für die Erhaltung des ländlichen Raumes im Norden von Huntlosen

 


Fehlinvestition

Braucht die Gemeinde Großenkneten im Ortsteil Huntlosen ein weiteres
Gewerbegebiet? Sie kann schon die bereits bestehenden Flächen in Ahlhorn
(„Ahlhorner Heide“ und „Metropolpark Hansalinie“) nicht füllen, die erst einmal genutzt werden sollten. Will die Gemeinde diese Investitionen „in den Sand setzen“? Die Gemeinde will sich doch nicht ernsthaft vorwerfen lassen, verkehrstechnisch sinnvoll gelegenes Gewerbegebiet am Ahlhorner
Autobahndreieck zu schaffen, um dieses dann liegen zu lassen und nach Belieben Außenbereiche zu opfern, deren Vorbereitung die Gemeinde mit weiteren Kosten belastet. Diese Kosten müssen letztlich wir Bürger bezahlen!

Für den Kauf des Grundstücks, die Verfahren der Bauleitplanung, die Erschließungsmaßnahmen mit Abbiegespur auf der Sannumer Straße und letztlich die permanenten Unterhaltskosten wird zunächst die Gemeinde mit einem Millionenbetrag belastet. Selbst bei stufenweisem Ausbau sind die Ausgaben für Kauf, Planung und grundlegende Baumaßnahmen bereits im ersten Schritt aufzubringen. Diese Belastungen können an die Gewerbetreibenden nur jeweils anteilig zum Flächenverbrauch weitergereicht werden. Die Gewerbetreibenden wollen sich aber Angabe gemäß nur in Stufen bis 2035 erweitern. Solange wird die Gemeinde jeweils mit den anteiligen Kosten der Restflächen belastet bleiben.

2 Kommentare

  1. Helge Lüddemann

    nope. Kreditzinsen sind billig wie selten zuvor. Kornkraft MUSS wachsen, um mit der Marktentwicklung „Schritt“ halten zu können, oder an einen der Großen (denn’s?) verkauft werden, der dann ebenfalls wachsen muss. Die Gemeinde wird die bereit gestellten Flächen auf lange Sicht schon loswerden- aufgrund der steigenden Preise für Bauland vermutlich mit Gewinn.

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    • dorfkraft.de

      Ob die Preise für Boden in Gewerbegebieten so anziehen werden – und das in Huntlosen … – ist u.E. fraglich. Aber selbst wenn dort ein kleiner Gewinn zu machen ist, muss auf jeden Fall gegengerechnet werden, dass die Gemeinde bereits jetzt einiges Geld für die Erschließung des Gewerbegebiets ausgeben müsste. Und bereits getätigte Investitionen in den Kornkraft-tauglichen Gewerbe- und Industriegebieten in Ahlhorn wären die eigentliche Fehlinvestition, wenn es für diese Gebiete keine Interessenten gibt.

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